Definition




Work & People

Was ist Mobbing?

"Der Begriff Mobbing beschreibt eine Konflikteskalation am Arbeitsplatz, bei der das Kräfteverhältnis zu Ungunsten einer Partei verschoben ist. Diese Konfliktpartei ist systematisch feindseligen Angriffen ausgesetzt, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, häufig auftreten und zu maßgeblich individuellen und betrieblichen Schädigungen führen". ( Kolodej 1999)

Das Wort Mobbing geht auf das englische Wort "mob" zurück, das übersetzt "zusammengerotteter Pöbel(haufen), Gesindel, Bande, Sippschaft" bedeutet. Im Ursprung entstammt das Wort der lateinischen Bezeichnung "mobile vulgus". Dies meint übersetzt "aufgewiegelte Volksmenge, Pöbel, soziale Massengruppierungen mit sehr geringem oder völlig fehlendem Organisationsgrad, indenen triebenthemmte, zumeist zerstörerisch wirkende Verhaltenspotenz vorherrscht". (vgl. Meyers Großes Taschenlexikon 1992)



Vier Aspekte der Mobbingdefinition

Häufigkeit: Schikanen finden mindestens einmal pro Woche statt.

Dauer: Die belastende Situation dauert länger als 4 Monate.

Systematik: Die Handlungen gegen den Betroffenen sind nicht zufällig, sondern geplant und zielgerichtet.

Ungleiche Machtstrukturen: zwischen den Beteiligten verringert sich der Handlungsspielraum für die Mobbingbetroffenen.



Begrifflichkeiten:

Mobbing: Der Übergriff für den Psychoterror am Arbeitsplatz. Speziell verwendet auch für Schikanen am Arbeitsplatz unter hierarchisch gleichgestellte ArbeitskollegInnen.

Bossing: Psychoterror ausgehend vom Chef, der Chefin zum/zur Untergebenen.

Staffing: Psychoterror ausgehend von den Untergebenen zum Chef/zur Chefin.

Bullying: Psychoterror unter SchülerInnen
 
 
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